aus "Nürnberg 2.0"

Akten: Einlassungen Dirk Stegemann



Zurück zur Akte

1. "Vermietet nicht an Islamkritiker!" - So heißt es in einem offenen Drohbrief Stegemanns an die Hotelleitung des Hotel Berlin (Lützowplatz), die der demokratischen Partei DIE FREIHEIT Räume für einen Vortrag des niederländischen Politikers und Demokraten Geert Wilders vermietet hatte:

"Wir werden uns entsprechend an die in Berlin befindlichen diplomatischen Vertretungen anderer Staaten wenden und sie auf Ihre Geschäftspraxis hinweisen. Insbesondere Ländern mit muslimischen Bevölkerungsteilen dürfte es kaum zumutbar sein, weiterhin Ihre Staatsangehörigen zu Gast in ein Hotel zu empfehlen, dass auch gezielt und bewusst Rassist_innen ein Podium für Hetze und Diskriminierung bietet. Ebenso werden wir uns an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages wenden und diese, sollte es zutreffend sein, dass das Hotel Berlin Vertragspartner des Deutschen Bundestages ist, auffordern, ihre Besuchsgruppen aus Wahlkreisen etc. nicht mehr bei Ihnen unterzubringen." [1] [2] (siehe auch hier und hier)

2. Auf Briefkastenaufkleber hatte Stegemann Berliner Bürger aufgefordert, während des Wahlkampfes Werbung von Parteien der "Rassisten und Rassistinnen von Pro Deutschland, DIE FREIHEIT und der NPD" zu blockieren. [3]
3.

Verunglimpfung demokratischer Parteien und unterschwellige Drohungen in einem Brief an "alle Gaststättenbetreiber_innen":

  • Wir haben daher alle Gaststättenbetreiber_innen in Berlin angeschrieben und möchten hiermit auf den rassistischen Charakter dieser Parteien aufmerksam machen und Ihnen nahe legen, den Rassist_innen und Rechtspopulist_innen von der FREIHEIT und pro Deutschland kein Podium für die Verbreitung ihrer rassistischen Hetze gegen Migrant_innen zu bieten.
  • Dort wo sich Gaststättenbetreiber_innen dem rassistischen Gedankengut anschlossen, zahlten diese auch den Preis dafür: Dem Wirt des "Ratskeller Schmargendorf" wurde gekündigt. Andere rassistische Gastronom_innen konnten durch antirassistische Aktionen zum Umdenken gebracht werden.
  • <...> weshalb wir Ihnen nahe legen möchten, den Parteien DIE FREIHEIT und pro Deutschland keine Bühne für ihre rassistische Hetze gegen Muslim_innen zu bieten... <...> Sollte dies schon einmal der Fall gewesen sein, <...> Melden Sie sich dahingehend bitte umgehend beim Bündnis "Rechtspopulismus stoppen" und erklären Sie, was Sie dazu bewegt hat diese Rechtspopulist_innen bei sich tagen zu lassen. [4]
4. Drohungen aus einem offenen Brief von Stegemann an das Hotel Berlin (Lützowplatz):

"Wir werden uns entsprechend an die in Berlin befindlichen diplomatischen Vertretungen anderer Staaten wenden und sie auf Ihre Geschäftspraxis hinweisen. Insbesondere Ländern mit muslimischen Bevölkerungsteilen dürfte es kaum zumutbar sein, weiterhin Ihre Staatsangehörigen zu Gast in ein Hotel zu empfehlen, dass auch gezielt und bewusst Rassist_innen ein Podium für Hetze und Diskriminierung bietet. Ebenso werden wird uns an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages wenden und diese, sollte es zutreffend sein, dass das Hotel Berlin Vertragspartner des Deutschen Bundestages ist, auffordern, ihre Besuchsgruppen aus Wahlkreisen etc. nicht mehr bei Ihnen unterzubringen." [5]

5. Stegemann koordiniert seit 2006 mit Evrim Baba (Ex-SED) im Abgeordnetenhaus von Berlin und seit mindestens 2009 mit Ulli Maurer (Ex-SED) im Bundestag den "Kampf gegen Nicht-Links". Zur Zeit ebenfalls im Bundestag bei und mit der Stasi-Partei "Nebenbeschäftigt".
6. Der "Vollzeitaktivist" Stegemann:
  • Besitz und Eigentum müssen radikal hinterfragt und neu definiert werden.
  • "<…> Hätten wir nicht so früh angefangen, vor deren rassistischen Positionen zu warnen,… <…> Schauen Sie, wie Thilo Sarrazin sozial Benachteiligte diskriminiert und gegeneinander ausspielt. <…> Und Buschkowsky (Neuköllns SPD-Bezirksbürgermeister) will Kindergeld für Schulschwänzer kürzen. Das ist Rechtspopulismus!"
  • "… Und insgesamt betrachtet war die DDR sozial gerechter als die Bundesrepublik." [6]
7. Stegemann engagiert sich bei der "Vereinigung für die Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten" (VVN-BdA), welcher vom Verfassungsschutz wegen ihrer linksextremistischen Aktivitäten beobachtet wird. [7] [8]
8. Seit Januar 2015 organisiert Stegemann mit der neuen Hitlerjugend "Antifa" gesetzwidrige Blockaden gegen die Teilnehmer der Abendspaziergänge von BärGiDa (PeGiDa-Berlin). Trotz mangelnden Erfolgs dieser Blockadeversuche ruft er regelmäßig auf diversen Facebookseiten unter Zuhilfenahme von Falschinformationen über die PeGiDa-Bewegung die gewaltbereiten Linksextremisten zu Gegenveranstaltungen auf.



Mitarbeit an Einlassungen


URL: http://wiki.artikel20.com/?n=Akten.EinlassungenStegemannDirk
Zuletzt geändert am 28. Juni 2015, um 12:58 Uhr