Okt 22, 2017

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Akte Gudrun Krämer



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Wissenschaftler

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Name    Krämer, Gudrun
Geburtsdatum 3. August 1953
Geburtsort Marburg / Freistaat Preußen
Staatsangehörigkeit Keine
Beruf Islamwissenschaftlerin


weitere Daten




Einlassungen

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1. Krämer in der Sendung “Feindbild Islam – wird die Angst zum Hass?”:
  • "Es ist wichtig, nicht immer zu sagen, in der Türkei dürfen Christen nicht und in Saudi Arabien dürfen sie auch nicht und im Iran ist es sowieso ganz schrecklich..." ( bei 26’50)
  • "Die Medien machen ganz sicher vieles falsch. Was mich mehr beunruhigt, sind deutsche Intellektuelle, Schriftsteller, Künstler, die mit realtiv plumpen Ideen über den Islam durchkommen." (bei 50’15) [1]
2. In einem Interview zum Thema "Moslems ändern sich" bei der Frankfurter Rundschau:

Frage: Moschee-Gegner begründen ihre Abwehr vor allem mit Dschihad "Gotteskrieg". Der Islam missioniere mit dem Schwert. Wie ist Dschihad zu verstehen und sind die Gebote des Koran absolut?

Krämer: Es gibt keinen Text, den man nicht interpretieren kann und muss. Der Koran wird durch menschliches Verständnis gefiltert und muss gedeutet werden. Er bietet auch keine eindeutige Dschihad-Lehre. Betrachtet man die Aussagen, die nebeneinander stehen - historisch gesehen aber nacheinander offenbart wurden - dann kann man das Prinzip entdecken: Wenn Ihr angegriffen werdet, dann verteidigt Euch mit dem Schwert. Wenn Ihr nicht angegriffen werdet, dann versucht Euch mit den Gesetzen der Fairness und des Anstandes zu verständigen. Historisch gesehen wurde islamische Herrschaft im 7. und 8. Jahrhundert sehr wohl mit Gewalt verbreitet. Zwangsbekehrung war dabei aber die Ausnahme. Diese Eroberungsbewegung kam Mitte des 8. Jahrhunderts zum Stehen. Seitdem haben Muslime unterschiedliche Lehren vom Dschihad entwickelt. Eine lautet, dass Dschihad nicht bewaffneten Kampf bedeutet, sondern das Streben nach einem gottgefälligen Leben. Natürlich gibt es militante Islamisten, die Dschihad als bewaffneten Kampf propagieren. Aber bei uns gibt es auch Neonazis, die die Mehrheit gleichfalls ablehnt. [2]

3. Krämer bei einer Präsentation ihres Buches über den Antisemiten, Hitlerfreund und Genozidverherrlicher Yussuf al-Qaradawi [3]:
  • "Also da wolle sie erst mal die Quellen sehen, ob das so stimme." Ihr sei bekannt, dass Qaradawi eine ablehnende Haltung zu Israel und den Zionisten habe, aber zu den Juden generell: nein.
  • Trotzdem dieser derzeit einflussreichste und populärste islamische Rechtsgelehrte alle Juden vernichten möchte, bestreitet sie ein strukturelles Gewaltproblem des Islams. [4]
4. Die Integrationsfähigkeit von Moslems sieht bei Krämer so aus:
  • "Es ist fast ausschließlich von den dunklen Themen die Rede: Gewalt, Scharia, Ehrenmorde, Unterdrückung der Frau. Man könnte den Eindruck bekommen, alle Bewohner deutscher Großstädte muslimischen Glaubens wären Finsterlinge."
  • "Für Muslime ist der Koran das Wort Gottes, das niemals verändert werden darf. Durchaus unterschiedlich ist aber die Auslegung, was genau gemeint ist. Und die Auslegung einzelner Muslime ist in keiner Weise zwingend. Man kann Phänomene wie die Gewalt nicht wegdisputieren. Das Entscheidende ist, dass man sie nicht als repräsentativ für das Ganze ansieht."
  • "Gegenüber der Diskussion vor zehn Jahren ist aber schon viel passiert. Viele Muslime sind in die hiesige Gesellschaft hineingewachsen und heutzutage gut ausgebildet - als Rechtsanwälte, Unternehmer, Künstler, Politiker." [5]
5. Krämers Verschleierungsbemühungen und wissenschaftlich unterfütterte Geisterbahnfahrt zum Thema "Moslembrüder" [6] in Ägypten im Interview beim Deutschlandfunk:

Frage: Diese politische Kraft, man hätte sie vielleicht erwartet auf Seiten der Muslimbruderschaft, der wohl größten Oppositionsbewegung im Land. Warum war bisher von den Muslimbrüdern noch nicht so arg viel zu hören oder zu sehen?

Krämer: Das ist in der Tat, ich würde nicht sagen, ein Rätsel, aber doch ein Phänomen. Zunächst ist zu sagen, dass auch in vergleichbaren Fällen, wenn wir zum Beispiel an die Intifada in Palästina zurückdenken, Palästina und Israel, es nicht so ist, dass hinter jedem Volksaufbegehren, hinter jedem Volksaufstand eine islamistische Partei steht. Das war dort nicht der Fall, es ist in Ägypten nicht der Fall. Die Muslimbruderschaft ist zwar nach allem, was man weiß, vergleichsweise gut organisiert, aber unter schärfster Beobachtung und sie ist ganz offenkundig nicht diejenige Kraft, die hier das Volk auf die Straßen gebracht hat und dem Volk gewissermaßen das Ziel vorgibt oder auch nur die Slogans. Sie ist ganz unauffällig, sie hat sich zögernd jetzt solidarisch erklärt mit der Bewegung, ist aber in keiner Weise auffällig oder wie gesagt steuernd erkennbar, und das, finde ich, muss man doch sehr aufmerksam registrieren, auch bei der Bewertung der weiteren Entwicklung, und ich würde jedem auch deutschem Politiker raten, Abstand zu nehmen von Warnungen, die darauf hinauslaufen, dass aus einem Volksaufstand in einem islamisch geprägten Land automatisch die Machtübernahme radikaler Islamisten folgt.

Frage: Genau das, Frau Krämer, haben wir vorhin im Gespräch mit dem Bundesaußenminister, mit Guido Westerwelle ja gehört. Diese Ablehnung ist also nicht gerechtfertigt? Oder auf der anderen Seite anders ausgedrückt: Die Muslimbrüder, sie könnten bereit sein, sich am demokratischen Prozess zu beteiligen?

Krämer: Die Muslimbrüder sind in Ägypten keine radikale Kraft, auch wenn sie heute in gewissen Ländern als solche bezeichnet werden. Sie sind keine radikale Kraft, wenn man unter einer radikalen Kraft eine bezeichnet, die A einen tiefgreifenden Wandel in den politischen, vor allem aber auch den wirtschaftlichen Verhältnissen befürwortet, und die einen Konfrontationskurs gegenüber dem Westen und Israel befürwortet. Nun muss man das ein bisschen differenzieren. Die Muslimbruderschaft will einen politischen Wandel, sie will ökonomisch eine bessere Verteilung der Reichtümer, aber sie will keinen grundlegenden Wandel des ökonomischen Systems. Gegenüber dem Westen ist sie sehr zurückhaltend und dennoch haben wir anderswo in der islamischen Welt islamistische Kräfte, die sehr gut mit den Amerikanern zusammenarbeiten können und auch mit Europa. Sie sind scharf kritisch gegenüber Israel, das ist unbestreitbar, was aber noch lange nicht heißt, dass eine Regierung <...> an der auch Muslimbrüder beteiligt sind, nun sofort den Dschihad gegen Israel ausrufen würde. Da wäre ich doch äußerst zurückhaltend und würde mir vielleicht mal anschauen, wie tatsächlich durchgehend islamische, wenn nicht gar islamistische Regime im Nahen Osten wie etwa Saudi-Arabien sich gegenüber Israel verhalten. [7]

6. "Warum die Scharia auch mit dem Rechtsstaat vereinbar sein kann", Krämer:
  • Ob hingegen eine explizit islamisch fundierte Demokratie denkbar ist und wie sie gegebenenfalls aussehen könnte, ist nicht ganz so offenkundig. Die Diskussion stand bisher im Schatten islamistischer Hegemonie und westlicher Dominanz. Mit ihren Thesen und Begriffen haben die Islamisten die öffentliche Auseinandersetzung um Identität, Staat und Recht besetzt, in den muslimischen Gesellschaften ebenso wie im Westen. Die islamistische These, der Islam sei »Religion und Staat« und erfordere daher zwingend die Anwendung der Scharia, reflektiert zwar nicht die historische Wirklichkeit. Als Gegenthese zu säkularen Ideen und autoritären Regimen aber war und ist sie enorm wirksam.
  • Nach dem Verhältnis von Islam, Menschenrechten und Demokratie zu fragen, heißt, Koran und Sunna mit heutigen Augen zu lesen: Der Koran enthält zwar Hinweise auf ein »rechtes« Handeln und die Prinzipien einer »gerechten« Ordnung, aber er ist keine Verfassung, und er schreibt den Muslimen keine bestimmte Staatsform vor.
  • Der Charakter der islamischen Ordnung steht und fällt daher mit dem Verständnis der Scharia, auf dem er gründet. Das größte Potenzial liegt sicher bei denjenigen, die auf einige »allgemeine Grundsätze« der Scharia abheben und diese mit bestimmten Grundwerten identifizieren – Gerechtigkeit, Gleichheit, Freiheit und Verantwortung –, die längst Eingang in das islamische Repertoire gefunden haben.
  • Einen Pluralismus der Interessen und Meinungen hat es in der islamischen Welt stets gegeben, gerade in theologischen und rechtlichen Fragen. Im »Rahmen des Islam« kann die Rede-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit gewährt werden; auch ein Mehrparteiensystem lässt sich islamisch begründen.
  • Frauen und Nichtmuslime sind nach herkömmlichem Scharia-Verständnis den männlichen Muslimen nicht in allen Bereichen gleichgestellt. In dieser Frage ist allerdings einiges in Bewegung: Politische Rechte wie das aktive und passive Wahlrecht aller Bürger unabhängig von Religionszugehörigkeit und Geschlecht werden leichter zugestanden als die völlige Gleichstellung in zivilrechtlichen Dingen. Nicht anders war es ja lange genug in westlichen Gesellschaften. Eng bleiben die Grenzen im Bereich der religiösen, künstlerischen, akademischen und sexuellen Freiheit: Moral wird in islamischen Kreisen ganz groß geschrieben, und ihr Begriff von »Korruption« beschränkt sich nicht auf das Feld der Ökonomie.
  • In islamischen Verfassungsmodellen, wie wir sie etwa von den ägyptischen Muslimbrüdern kennen, verbinden sich moderne Formen politischer Artikulation und Organisation – Parteien, Verbände, Gewerkschaften, moderne Medien, Wahlen, Parlamente und Verfassungsgerichte – mit einer normativen Fundierung und funktionalen Bestimmung, die als Gegenentwurf zum autoritären Unrechtsstaat dienen, in dessen Rahmen sie entwickelt wurden. Sie skizzieren eine konstitutionelle Präsidialrepublik, die auf der Scharia als Fundament von Moral und Recht basiert. Grundprinzipien guter Regierungsführung – Rechtsstaatlichkeit, Verantwortung und Rechenschaftspflicht, Konsultation und Partizipation – werden »im Rahmen des Islam« und »der Scharia« bejaht.
  • Moralische Kategorien – etwa die Sozialbindung des Eigentums – spielen eine auffällige Rolle, immer stärker wird auch die Bedeutung von Institutionen bei der Wahrung individueller Rechte und kollektiver Interessen anerkannt. [8]
7. "Die Scharia ist kein feststehender Kodex", Krämer erneut mit faktenfreien Engagement im Interview:

Frage: Frau Krämer, viele hatten geglaubt, die Araber seien nicht zur Demokratie fähig. Müssen sie ihr Urteil nun revidieren?

Krämer: Ganz offenkundig. Es ist für mich ohnehin undenkbar, dass ein Volk aufgrund seines historischen Erbes oder anderer vermuteter Eigenschaften unfähig zu Idee und Praxis der Demokratie sein sollte.

Frage:Welche Demokratieform kann oder wird sich im arabischen Raum entfalten können – in Bezug auf Rechtsstaatlichkeit, gute Regierungsführung oder Achtung der Menschenrechte?

Krämer: Die Grundsätze eines demokratischen Rechtsstaats werden in weiten Teilen des Nahen und Mittleren Ostens bejaht.

Frage: Gibt es in der Scharia Ähnlichkeiten zum westlichen Werteverständnis?

Krämer: Da die Scharia kein feststehender Kodex ist, ist sie immer schon ausgelegt worden. Diejenigen, die aus dem Islam ganz allgemein und speziell aus dem Koran ein Konzept der Menschenrechte ableiten, tun dies, weil sie den Islam, den Koran und die Scharia mit ihren eigenen, und das heißt mit modernen Augen betrachten. Es ist möglich, Menschenwürde und Menschenrecht aus dem Koran abzuleiten, und mit einigem Aufwand ist es auch möglich, die Scharia so zu deuten, dass sie diese Ableitung stützt

Frage: Was bietet die Scharia für eine demokratische Grundordnung an?

Krämer: Eine demokratische Grundordnung würde weniger auf der Scharia aufbauen als vielmehr auf Bezügen zum Koran und zur Praxis des Propheten, der Sunna. Aus der Scharia lässt sich nicht ableiten, ob es Parteien geben soll oder ein Parlament, Wahlen oder einen friedlichen Machtwechsel. Sie sollte aber nach der Überzeugung vieler Muslime die Grundlage der Rechtsordnung einer muslimischen Gesellschaft abgeben. In ihr suchen sie Antworten, ob allen Bürgern, unabhängig von Religionszugehörigkeit und Geschlecht, Gleichheit und Freiheit gewährt werden können.

Frage: Und das gilt auch für Muslime und Nicht-Muslime?

Krämer: Das gilt auch für sie, obwohl die Scharia in diesem Punkt von einflussreichen Muslimen schon recht weit entwickelt worden ist. Nach ihrer Auffassung genießen Muslime und Nicht-Muslime im Rahmen des modernen Nationalstaats gleiche Rechte und gleiche Pflichten. Wenn alle den Wehrdienst leisten, müssen Nicht-Muslime demnach keine gesonderte Kopf-Steuer leisten, wie sie das klassische islamische Recht vorsieht. Es wird auch diskutiert, ob alle Bürger das aktive und passive Wahlrecht erhalten können, obwohl viele Muslime immer noch der Überzeugung sind, dass in einem Staat mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit das Staatsoberhaupt Muslim sein muss. Auch hierzu gibt es vereinzelt abweichende Meinungen. Aber gerade in einem Land wie Ägypten, wo im Zuge der revolutionären Unruhe die Verbrüderung von Muslimen und Kopten sehr sichtbar stattgefunden hatte, ist hier einiges in Bewegung.

Frage: Ist es vorstellbar, dass im Zuge der arabischen Revolutionen rein säkulare Staaten entstehen können?

Krämer: <…> Ich vermute, dass in Ägypten der Bezug auf den Islam auch in der revidierten Verfassung eine wichtige Rolle spielen wird. Das ist aber nicht identisch mit einer theokratischen Ordnung, und es heißt schon gar nicht, dass die Väter der Verfassung planen, die strafrechtlichen Normen der Scharia einzuführen. <…> [9]

8. Krämer wieder im Interview beim Deutschlandfunk über ihr Buch "Demokratie im Islam":

"Der Islam ist wie das Christentum und das Judentum und der Buddhismus und der Hinduismus zunächst eine Religion. Mit gewissen Kernannahmen, was die Gottheit ist, wie sich Menschen zu Gott verhalten, wie verantwortliches Leben aussieht. Also insoweit eine Religion, die auch eine gewisse Lebensordnung ihren Gläubigen anbietet, ja, zu einem gewissen Grad auch vorschreibt. Die aber zunächst kein politisches Programm hat und auch kein politisches Programm ist. Und deswegen steht im Buch ganz explizit 'im Islam', und da steht Islam kurz für 'die Muslime', die sich explizit auf den Islam berufen. Und das soll heißen, dass es unter diesen Muslimen, die sich mit Berufung auf den Islam definieren, unterschiedliche Positionen gibt, zum Beispiel eine demokratische. <…>." [10]




Vorwurf

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  • Verhöhnung der Opfer islamischer Verbrechen
  • Verleugnung des Genozids an Christen in islamischen Ländern [11] [12] [13] [14]
  • Verharmlosung einer faschistischen Ideologie
  • Lüge/Täuschung
  • Verschleierung der Ziele des Islams durch pseudowissenschaftliches Engagement
  • Lobbyarbeit für eine faschistische Ideologie
  • Verhöhnung deutscher Opfer durch Täter, überwiegend türkischer oder arabischer Herkunft [15] [16]




Beweise

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Begründung

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Stimme des Volkes  
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Die in der Rubrik "Stimme des Volkes" wiedergegebenen Kommentare, Meinungen oder Beiträge entsprechen nicht immer der Meinung aller Projektmitglieder von "Nürnberg 2.0".

Jedoch gerade die Richter zukünftiger Prozesse, welche ja nicht nur formal "Im Namen des Volkes" urteilen, aber auch Staatsanwälte, können in dieser Rubrik die Stimmung des kritisch zum Islam und linken Mainstream eingestellten Teil unseres Volkes wahrnehmen.

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Einblicke in die fachliche Kompetenz der "renommiertesten Islamwissenschaftlerin" Krämer:

  • Krämer inszeniert ein arabisches Zwischenspiel im Land der Juden [17]
  • Krämers Bilderbuch [18] [19] [20]
  • Krämers Sonderheft der Welt des Islams zu islamischem Anti-Semitismus [21]
  • Krämers Meisterwerk [22]







































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