Mai 24, 2017

edit SideBar

Suchen

Akte Christian W. Troll



Q R S T U V W
Kirchenvertreter

Steckbrief

Mitarbeiten


Name    Troll, Christian W.
Geburtsdatum 25. Dezember 1937
Geburtsort Berlin / Freistaat Preußen
Staatsangehörigkeit Keine
Beruf Theologe


weitere Daten




Einlassungen

Mitarbeiten


1. In Deutschland leben heute etwa dreieinhalb Millionen Menschen islamischen Glaubens. Dies ist, <…>, nicht Ergebnis gezielter religiöser Ausbreitung des Islam, sondern Folge wirtschaftlich und politisch bedingter Wanderbewegungen. [1]
2. Interview im Januar 2002 in "Herderkorrespondenz":
  • Die Muslime in Deutschland und auch anderswo in Europa sind derzeit dabei, aus den Hinterhöfen herauszukommen: sie möchten die ihnen verfassungsmäßig garantierten Rechte auch wahrnehmen, sei es das Recht, Moscheen zu bauen, das Recht auf Religionsunterricht an öffentlichen Schulen oder das auf Kategorialseelsorge etwa in Krankenhäusern oder Strafanstalten. Dahinter eine gezielte Strategie zur Islamisierung Europas zu sehen, halte ich für mehr als problematisch. Dass es in bestimmten islamischen Kreisen, bei einem bestimmten Typ internationaler islamischer Organisationen solche Überlegungen gibt, ist allerdings nicht auszuschließen. Der Islam versteht sich ja ganz bewusst als einladende Religion, der Begriff "da`wa" (Einladung, Mission) spielt eine wichtige Rolle. Aber wir kennen doch auch als Christen den Wunsch, die eigene Religion zu verbreiten, das Geschenk des Glaubens und seine Wahrheit zu vermitteln. [2]
3. Interview im September 2002 in "Die Tagespost" (Würzburg):
  • Am 11. September des letzten Jahres ist deutlich geworden, wozu einige Muslime - ich betone, einige wenige - im Namen des Islam fähig sind. In der informierten Öffentlichkeit hat sich nach dem 11. September sicher auch eine differenzierte Sicht des Islam durchgesetzt. Es ist deutlich geworden, dass es den Islam als solchen nicht gibt, sondern eine Vielzahl sehr unterschiedlicher islamischer Gruppierungen. Diese differenzierte Sicht des Islam und das Wissen um seine Heterogenität ist eine positive Entwicklung. Auch die Muslime schauen sich jetzt genauer an, wofür diese oder jene muslimische Bewegung, dieser oder jener einzelne Muslim steht, und sie distanzieren sich entsprechend.
  • Der Koran enthält Verse, die als Rechtfertigung für Gewalt im Namen Gottes verstanden werden können und so auch immer wieder verstanden worden sind. Uns Christen ist dies vertraut in Bezug auf gewisse Texte des Alten Testaments, etwa im Buch Josua, und deren Wirkungsgeschichte.
  • Im Übrigen erleben wir ja nicht nur Kriege zwischen Muslimen und Andersgläubigen, sondern auch Kriege unter Muslimen selbst. Insofern ist der Begriff "Muslimkriege" mehr als problematisch. <...> Andererseits wäre es töricht, die Augen davor zu verschließen, dass ein unverhältnismäßig großer Teil der muslimischen Gesellschaften in gewaltsame Spannungen und militärische Auseinandersetzungen verwickelt ist. Das hat direkt kaum etwas mit der islamischen Lehre zu tun.
  • Da die so genannte Islamische Welt viele verarmte, an den Rand gedrängte Gesellschaften umfasst, die sich benachteiligt fühlen, ist solchem Gebrauch der islamischen religiösen Texte und der Scharia Tür und Tor geöffnet. [3]
4. Interview April 2003 in "Islamische Zeitung":
  • Christen müssen sich hier fragen, ob sie alles dafür tun, dass Minderheiten in dieser Gesellschaft voll und ganz zu den Rechten kommen, die ihnen laut Verfassung zustehen, auch wenn die Umsetzung dieser Rechte von der Mehrheitsgesellschaft und den Christen ein Umdenken verlangt.
  • Man muss davon weg kommen, die Muslime immer nur als Problem zu sehen. Es geht darum zu sehen, in welchen Weisen die Muslime unsere Gesellschaft bereichern. [4]
5. Interview November 2006 mit "WELTonline":
  • Die Menschen sind zu Recht empört über Gewalttaten, Selbstmordattentate etc., "im Namen des Islam". Aber jeder, der als gebildeter Christ über den Islam nachdenkt, weiß, dass in der Geschichte auch die Gewalt im Namen des Christentums eine große Rolle spielte.
  • Denn dieser Korantext wendet sich nicht nur an die Muslime, sondern an alle Menschen. Als religiöse Nichtmuslime haben wir die Pflicht, die Botschaft, diesen Anspruch des Korans ernst zu nehmen und uns auch kritisch-wissenschaftlich damit zu befassen.
  • Und es gibt eigentlich keine Lehre im Islam, die von einem tief verstandenen Christentum abgelehnt werden könnte – außer den Verneinungen natürlich, die der Islam gebracht hat. Viele islamische Grundhaltungen können den Christen sogar helfen, ihren Glauben zu reinigen.
  • Dem Islam geht es darum, den Einzelnen in Verantwortung vor Gott leben zu lassen und ihn die persönliche Gegenwart Gottes auch persönlich erleben zu lassen. Das war zunächst gerichtet gegen die mekkanischen Polytheisten. Aber es richtete sich auch an die Christen, weil Mohammed wohl meinte, hier werde das Verhältnis Mensch-Gott verdunkelt durch die Erhebung eines Menschen zu Gottes Sohn.
  • Als Christ kann ich nicht sagen, der Islam ist eine Irrlehre, davon kann ich nichts lernen. Es ist genau umgekehrt.
  • Wir haben es heute mit einem Islam im Prozess der Neuinterpretation zu tun. Mit vielfältigen Neuansätzen. [5]
6. Interview Dezember 2007 im Deutschlandradio:

"Die Muslime haben politisch gesehen das Recht, ihre Moscheen so zu bauen, wie sie wollen" [6]




Vorwurf

Mitarbeiten


  • Lüge/Verharmlosung
  • Bewusste Täuschung
  • Lobbyarbeit für eine fremde Macht
  • Verhöhnung der Opfer islamischer Verbrechen
  • Lobbyismus für eine faschistische Ideologie
  • Verschleierung der Ziele des Islams durch pseudowissenschaftliches Engagement
  • Relativierung islamischer Verbrechen
  • Verleugnung des Genozids an Christen in islamischen Ländern [7] [8]
  • Verhöhnung deutscher Opfer durch Täter, überwiegend türkischer oder arabischer Herkunft [9] [10]
  • Geschichtsfälschung




Beweise

Mitarbeiten


In Bearbeitung




Begründung

Mitarbeiten


Zwei Zitate:

Troll steht stellvertretend für einen Trend, in dem willfährige Kleriker die Kirche zur Islamfiliale umformen, solange sie verhindern können, dass das Evangelium und sein Gewaltverzicht als aktive Botschaft in den "Dialog" integriert wird. Während sie dem Papst in den Rücken fallen, werden sie zu Komplizen von Islamführern wie Ali Bardakoghlu, dem Leiter der türkischen Religionsbehörde. Da er sich der kirchlichen Quasimame und ihrer "islamischen Grundhaltungen" sicher weiß, kann er dem Kirchenoberhaupt umgekehrt seine "feindliche", d.h. christlich-unislamische "Grundhaltung" vorhalten und alsdann in die übliche Angriffshaltung übergehen: "Wer den Islam kritisiert, gefährdet den Weltfrieden."
Er ist bereits einem Muslim, der sich der Täuschung der „Ungläubigen“ verpflichtet sieht, zum Verwechseln ähnlich. Indem er wichtige Aspekte des Islam einseitig verändert, verhindert er einen kompetenten Dialog und setzt die unveränderte Islam-Ideologie als gestaltendes Instrument ein. (Hans-Peter Raddatz) [11]

Troll verkehrt sein eigentlich realitätsnahes Islamwissen in öffentlichen Interviews ins Gegenteil. Er legt damit bewusst, zum Schaden der Demokratie, den Schleier über den wahren, faschistoiden Charakter des Islams. Einige Beispiele seiner ungeschminkten Aussagen, die ihn ansonsten zu einem veritablen und seriösen Islamkritiker machen würden:

  • Die Zahl der deutschen Muslime steigt rapide und liegt schätzungsweise schon bei fast 500 000. In dieser Zahl sind bewusste Konvertiten, Ehepartner von Muslimen, Kinder aus christlich-muslimischen Ehen und eingebürgerte Muslime enthalten. Seit der Änderung des Einbürgerungsgesetzes haben die Einbürgerungen deutlich zugenommen. Der Trend dazu verstärkt sich, gerade auch unter den Muslimen der zweiten und dritten Generation. Manche der bewussten Konvertiten grenzen sich gegenüber der gesellschaftlichen und kulturellen Umwelt deutlich ab und vertreten, oft in missionarischer Manier, einen streng konservativen Islam.
  • Das rituelle Gebet, besonders am Freitag, und der Koranunterricht sind die ersten Aufgaben der Moschee. Darüber hinaus bildet sie, gerade in der europäischen Minderheitssituation eine Anlaufstelle für menschliche und kulturelle Kommunikation, aber auch für ideologische und politische Beeinflussung.
  • Deshalb schicken viele ihre Kinder in Korankurse, wo sie die wichtigsten Suren auf Arabisch lernen und mit den Grundregeln islamischen Lebens vertraut gemacht werden. Neben der zeitlichen Mehrbelastung geraten die Kinder häufig in Konflikte, weil in manchen Moscheen ein rigoroser Geist herrscht und sie zur Distanz zu ihrer Umwelt erzogen werden.
  • Allerdings hat die Religionsfreiheit, wie sie das Konzil und das Grundgesetz kennen, auch ihre Grenzen. Ganz allgemein finden Freiheitsrechte dort ihre Grenzen, wo diese Freiheit anderen in gleichem Maße zusteht.
  • Das berührt eine Reihe von Punkten, deren wichtigste hier kurz angesprochen werden sollen, etwa Moscheebau, islamische Friedhöfe, Schächten, islamischer Religionsunterricht an den Schulen, Islam als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass bei Entscheidungen in diesen Bereichen die staatlichen Entscheidungsträger keine Anwaltschaft für eine bestimme Gruppe übernehmen dürfen, um des Prinzip des religions- (nicht aber werte-) neutralen Staates, als den sich die BRD versteht, nicht zu unterlaufen.
    • Von den Muslimen darf erwartet werden, dass sie sich an die in Deutschland bestehenden, Bestattungen und Friedhöfe betreffenden Vorgaben halten (zum Beispiel die Bestattungen in Särgen). Diese stehen in keinem Widerspruch zum islamischen Glauben.
  • Die klassische politische Rechtslehre des Islam kennt keine Trennung von weltlicher und geistlicher Macht. Vielmehr werden die privaten, sozialen und politischen Lebensbereiche von der Scharia bestimmt.
  • Grundlegend ist das klare Bekenntnis der Muslime zum Grundgesetz als der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Dieses Bekenntnis gehört in die Satzungen aller islamischen Verbände und Vereine und muss darüber hinaus wirklich aus innerer Überzeugung und nicht nur aus Opportunitätsgründen mit Leben erfüllt werden. Folglich sollten die islamischen Organisationen nicht nur die Annahme der Staatsangehörigkeit propagieren, sondern sich mit gleicher Vehemenz dafür einsetzen, dass ihre Mitglieder die mit dem Besitz der deutschen Passes verbundenen Pflichten bejahen und erfüllen. Dies würde unter anderem auch bedeuten, dass sie sich eindeutig und öffentlich von den Aktivitäten und Zielen islamischer Terroristen abgrenzen. Dieses Bekenntnis sollte eigentlich nicht schwer fallen, da die Muslime in Deutschland mehr Rechte und Freiheiten genießen als in den meisten sogenannten islamischen Ländern und viele Muslime gerade auch deshalb in Deutschland leben, weil sie in ihren Heimatländern bedroht oder zumindest benachteiligt werden. Auch beinhaltet dieses klare Bekenntnis zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland eine Absage an alle Strategien offizieller und nichtoffizieller Kreise in der Türkei, die darauf abzielen, die muslimische Bevölkerung türkischer Herkunft in Deutschland weiterhin für die Ziele des türkischen Nationalismus und der pan-türkischen Politik im Sinne der sogenannten türkisch-islamischen Synthese zu instrumentalisieren. Eine solche Politik läuft auf den gezielten Versuch hinaus, eine wahre Integration in Deutschland zu verhindern, mit anderen Worten, türkische Parallelgesellschaften in Deutschland und Europa auf Dauer zu etablieren.
  • Es ist von größter Bedeutung, dass die Mehrheit der Muslime in der Frage der Anerkennung des Grundgesetzes eine klare Position bezieht. Denn solange es stichhaltige Gründe gibt, den Islam als eine wenigstens in Teilen gegen das Grundgesetz gerichtete Religion zu sehen, wird es kaum gelingen, dem "Feindbild Islam" entgegenzusteuern. Dieses Feindbild ist kein bloßes Gespenst von dem Islam gegenüber negativ eingestellten Medien und Meinungsträgern. Es ist durchaus auch eine reale Grundlage in den Anschlägen und Terroraktionen islamischer Fundamentalisten. Dies und die damit verbundenen Ängste der deutschen Bevölkerung dürfen von den Muslimen nicht ignoriert werden.
  • Die Freiheit des religiösen Bekenntnisses bedeutet auch "die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln". Ein Austritt aus dem Islam müsste also zulässig sein. Das wird von muslimischen Juristen und Theologen jedoch gemeinhin vehement abgestritten. Der Übertritt zu einer anderen Religion wird als Verrat angesehen, und der Abtrünnige ist der Todesstrafe schuldig.
  • In vielen sogenannten islamischen Ländern werden islamische und andersgläubige Minderheiten diskriminiert und unterdrückt. Das trägt viel zum Entstehen eines "Feindbildes Islam" bei. Es besteht die verständliche Angst, dass bei einer weiteren Zunahme der Zahl der Muslime in Europa einmal ähnliche Dinge geschehen könnten. Die Muslime in Europa sollten also klare Positionen zur Missachtung der Minderheitenrechte in den sogenannten islamischen Ländern beziehen. Die islamischen Menschenrechtsentwürfe schweigen zu diesem Problem.
  • Bezüglich der Frage der Gleichberechtigung von Mann und Frau sind die islamischen Menschrechtserklärungen nicht eindeutig, da sie alle Rechte der Scharia unterstellen. Besonders eklatant ist die Ungleichstellung von Mann und Frau bei der Gewährung von religionsverschiedenen Ehen. Während die muslimischen Männer ohne jede Schwierigkeit eine nichtmuslimische Frau heiraten dürfen, ist es den muslimischen Frauen verboten, einen nichtmuslimischen Mann zu heiraten. Damit wir nicht nur die Ebenbürtigkeit von Mann und Frau praktisch negiert, sondern auch die Religionsfreiheit der Frau und ihre Freiheit, die Ehe mit einem Partner ihrer Wahl einzugehen, wie sie in Art. 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 festgeschrieben ist. Außerdem gehören die Kinder aus Ehen zwischen muslimischen Männern und christlichen Frauen automatisch dem Islam an und müssen ohne wenn und aber nach dem islamischen Gesetz erzogen werden.
  • Muslime wirken unglaubwürdig, wenn sie für sich Rechte einfordern, die sie selbst nicht gewähren, sei es nun in Deutschland oder in ihren Herkunftsländern. [12]




Stimme des Volkes  
*


Die in der Rubrik "Stimme des Volkes" wiedergegebenen Kommentare, Meinungen oder Beiträge entsprechen nicht immer der Meinung aller Projektmitglieder von "Nürnberg 2.0".

Jedoch gerade die Richter zukünftiger Prozesse, welche ja nicht nur formal "Im Namen des Volkes" urteilen, aber auch Staatsanwälte, können in dieser Rubrik die Stimmung des kritisch zum Islam und linken Mainstream eingestellten Teil unseres Volkes wahrnehmen.

Mitarbeiten


In Bearbeitung







































Page Actions

Aktuelle Änderungen

Group & Page

Back Links